Warum dein Angebot über den Erfolg von Google Ads entscheidet
Zwei Firmen in derselben Region bieten auf dieselben Suchbegriffe und zahlen fast denselben Klickpreis. Die eine bekommt aus 100 Klicks sechs Anfragen, die andere zwei. Die Kampagnen sind ähnlich gebaut. Den Unterschied macht die Seite, auf der die Besucher landen, genauer: das Angebot darauf.
Google Ads bringt die Leute, überzeugen muss das Angebot
Google Ads entscheidet, wer deine Anzeige sieht und was ein Klick kostet. Ob aus dem Klick eine Anfrage wird, entscheidet der Besucher in wenigen Sekunden. Er vergleicht, meist hat er zwei oder drei andere Anbieter offen. Klingt dein Angebot wie das der anderen, entscheidet am Ende der Preis oder der Zufall.
Das schlägt direkt auf die Kosten durch. Bei einem Klickpreis von CHF 4.- und einer Anfragequote von 2 % kostet eine Anfrage CHF 200.-. Fragen 6 % der Besucher an, sind es rund CHF 67.-. Gleiches Budget, dreimal so viele Anfragen. So viel holt keine Gebotsanpassung heraus.
Woran du ein schwaches Angebot erkennst
- Deine Überschrift könnte auf jeder Konkurrenz-Website stehen, etwa «Ihr Partner für …» oder «Qualität seit 1990».
- Du beschreibst, was du machst, aber nicht, was der Kunde davon hat.
- Es gibt keinen Grund, heute anzufragen statt nächste Woche.
- Der Besucher muss raten, wie es abläuft und was es ungefähr kostet.
Ein einfacher Test: Deck dein Logo ab und leg deine Startseite neben die von drei Mitbewerbern. Wenn du selbst nicht mehr sicher sagen kannst, welche deine ist, geht es deinen Kunden genauso.
Was ein gutes Angebot ausmacht
Ein gutes Angebot ist kein Rabatt. Es ist die klare Antwort auf die Frage, warum jemand genau bei dir anfragen soll. Meist steckt sie in einem dieser Punkte:
- Ein konkretes Ergebnis. «Offerte innert 48 Stunden» sagt mehr als «schnelle Abwicklung».
- Weniger Risiko für den Kunden. Fixpreis, Garantie oder eine kostenlose Besichtigung.
- Ein klarer Fokus. «Badsanierung in Bern» schlägt «Sanitär, Heizung, Lüftung, Spenglerei».
- Ein Beleg. Bewertungen, Referenzen und Zahlen aus echten Projekten.
Es braucht nicht alle vier. Ein Punkt, klar formuliert, hebt dich oft schon von der Konkurrenz ab.
Das Angebot gehört in die Anzeige und auf die Landing Page
Ein geschärftes Angebot wirkt an zwei Stellen. In der Anzeige hebt es dich auf der Suchergebnisseite ab, also klicken mehr Leute. Auf der Landing Page bestätigt es, was die Anzeige versprochen hat, also fragen mehr Besucher an. Beides muss zusammenpassen: Wer in der Anzeige «Fixpreis» liest und auf der Seite nichts davon findet, ist schnell wieder weg.
Wie du Anzeigen schreibst, die dein Angebot tragen, steht im Beitrag Google Ads Anzeigentexte schreiben. Worauf es auf der Seite selbst ankommt, findest du unter Landingpage optimieren.
Wie ich dabei vorgehe
Bei mir steht das Angebot vor der ersten Kampagne. Im Angebots-Workshop erarbeiten wir in 90 Minuten, was dich von der Konkurrenz abhebt. Vorher analysiere ich deine Website, deinen Markt und die Suchbegriffe deiner Kunden. Danach bekommst du zwei bis drei ausgearbeitete Fassungen und das PDF «Dein Angebot in einem Satz». Anzeigen und Landing Page bauen darauf auf. Der Workshop ist fester Teil jeder Google Ads Erstellung.
Klingt dein Angebot wie das der Konkurrenz?
Im Erstgespräch schaue ich mir dein Angebot, deinen Markt und die Suchbegriffe deiner Kunden an. Du bekommst eine erste Einschätzung, was Google Ads bei dir bringen kann.
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