Google Ads Audit Checkliste – 12 Punkte, mit denen du dein Konto selbst prüfst
Bevor du mehr Budget in Google Ads steckst, prüf zuerst, ob dein Geld überhaupt effizient arbeitet. Mit dieser 12-Punkte-Checkliste gehst du dein Konto selbst durch und findest die häufigsten Stellen, an denen Budget verpufft.
1. Kontostruktur
Sind Suchintentionen sauber in eigene Kampagnen/Anzeigengruppen getrennt – oder liegt alles in einer Sammelkampagne? Eine unsaubere Kontostruktur treibt Klickpreise und verwässert die Steuerung.
2. Suchbegriffsbericht
Öffne den Suchbegriffsbericht der letzten 30 Tage. Wie viele der echten Suchanfragen haben Kaufabsicht? Jeder irrelevante Begriff ist verbranntes Geld.
3. Negative Keywords
Gibt es überhaupt eine gepflegte Negative-Keyword-Liste? Fehlt sie oder ist sie veraltet, zahlst du garantiert für Klicks ohne Wert.
4. Gebotsstrategie
Passt die Gebotsstrategie zur Conversion-Menge? „Klicks maximieren" oder Smart Bidding ohne Datenbasis sind klassische Fehlkonfigurationen.
5. Conversion-Tracking
Feuert das Conversion-Tracking korrekt und misst es die richtige Aktion (die Anfrage, nicht „Seitenaufruf Danke")? Teste es mit einer echten Test-Anfrage.
6. Consent Mode & Tracking ohne Cookies
Seit 2024 verlierst du ohne Consent Mode v2 Conversion-Daten – und damit Steuerungsqualität. Prüf, ob er sauber eingerichtet ist.
7. Anzeigen & Anzeigenerweiterungen
Mindestens zwei Anzeigen pro Anzeigengruppe? Alle relevanten Anzeigenerweiterungen (Sitelinks, Callouts, Anruf, Standort) aktiv? Ungenutzte Erweiterungen sind verschenkte Klickrate.
8. Qualitätsfaktor
Schau dir den Qualitätsfaktor deiner wichtigsten Keywords an. Werte unter 6 bedeuten: du zahlst zu viel pro Klick.
9. Budget-Verteilung
Fliesst das meiste Budget in die Kampagnen mit dem besten Ertrag – oder giesst du mit der Giesskanne? So verteilst du das Budget richtig.
10. Landingpage
Passt die Landingpage zu Suchbegriff und Anzeige? Lädt sie schnell? Ist der Call-to-Action klar? Klicks ohne passende Seite sind Verlust.
11. Wettbewerb & Auktionsdaten
Wirf einen Blick in die Auktionsdaten: Wer bietet auf deine Begriffe, wo verlierst du Anteile? Das zeigt, wo realistisch noch Potenzial liegt.
12. Der Empfehlungen-Tab – kritisch lesen
Googles „Optimierungsvorschläge" zielen oft darauf, dass du mehr ausgibst, nicht effizienter wirst. Übernimm nichts blind – jede Empfehlung gehört geprüft, ob sie deinem Ertrag dient.
Was tun mit den Findings?
Wenn du bei mehreren Punkten ins Stocken kommst oder die Zeit für die Tiefenanalyse fehlt: Genau dafür gibt es das professionelle Google Ads Audit – ich gehe dein Konto systematisch durch und liefere einen priorisierten Massnahmenplan statt einer langen Liste ohne Reihenfolge.
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